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Dienstag, 6. Dezember 2016
Rennberichte » Bericht von der 12-Stunden-MTB-Weltmeisterschaft in Weilheim
Rennberichte

Bericht von der 12-Stunden-MTB-Weltmeisterschaft in Weilheim
22.05.2012 - 18:51 von Marcus


Sonnenschein und angenehme Temperaturen waren für das vergangene Wochenende vorrausgesagt. Relativ kurzfristig entschied ich mich im Laufe der Woche für einen Start bei der 12h-MTB-Weltmeisterschaft in Weilheim am Samstag. Solch eine lange Distanz bin ich schon lang nicht mehr gefahren. Motiviert bis in die Haarspitzen und in einer gelassenen Vorfreude machte ich mich morgens auf den Weg mit meinem Bruder nach Weilheim und löste ein Ticket für den Start. In den ersten Runden lief es auf einer recht abwechslungsreichen Strecke mit auch einigen steilen Anstiegen recht gut und ich konnte einen guten Rhythmus finden. Nach drei Stunden Fahrzeit bemerkte ich einen Schleicher im Hinterrad, den ich jedoch mit der Luftpumpe wieder erfolgreich behob. Zwei Stunden später kam mir die Sitzposition ein wenig zu niedrig vor und ich justierte die Sattelhöhe im Fahrerlager neu. Mit neuem Elan fuhr ich die nächste Stunde. Die Stunden sechs bis neun waren ein wenig langweilig und die Motivation sackte auf ein Minimum. Ich versuchte durch gezieltes Essen und Trinken wenigstens die körperlichen Ermüdungserscheinungen auszublenden. Die letzte Stunde verflog dann fast wieder wie im Flug. Die letzten zwei Runden gab ich noch einmal Gas und erzielte mit insgesamt 37 Runden, 235 gefahrenen Kilometern und 3300 Höhenmetern einen hervorragenden siebten Platz in der Herrenklasse. Alles in allem ein sehr gelungenes Wochenende mit einem harten aber erfolgreichen Wettkampf. Einen siebten Platz in einer Weltmeisterschaft muss man erst mal erreichen...
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Rennberichte » Bericht vom Auerberg-Marathon
Rennberichte

Bericht vom Auerberg-Marathon
17.05.2012 - 08:01 von Marcus


Nachdem es am Samstag heftig geregnet hatte, stand am darauffolgenden Tag der Auerberg-Marathon in Kaufbeuren auf dem Kalender. Die Temperaturen waren erträglich und die Feuchtigkeit weniger schlimm wir erwartet. Am Start bemerkte ich, dass die Bremsleistung der Vorderradbremse gänzlich verschwunden war, ich konnte aber keinen dirketen Grund dafür feststellen, geschweige denn den Defekt beheben. Das versprach schon einen spannenden Rennverlauf. Im ersten Renndrittel bemerkte ich einen Schleicher im Hinterrad (mal wieder!) und verfluchte ein wenig meine Dichtflüssigkeit, die den Reifen wohl abdichten sollte. Ich behandelte den Reifen nach 50 Minuten Rennzeit mit der Druckluftkartusche und hoffte, dass die Luft bis ins Ziel im Reifen verbleiben sollte. Bis zum Auerberg lief es - lediglich durch den Schleicher und die geringe Bremsleistung an der Bremse ein wenig ausgebremst - ganz gut. Auf einer Abfahrt nach dem höchsten Punkt verlor ich dann auch noch eine Kontaktlinse, was die Situation nicht leichter machte. Die Gruppenarbeit war jedoch vorbildlich und so konnte auch ich mich ein wenig im Windschatten ausruhen. Wenige Kilometer vor dem Ziel versuchte ich an einem kurzen Steilstück das Tempo zu erhöhen, um die Gruppe zu sprengen. Leider kamen die anderen Fahrer in der folgenden Flachpassage wieder an mich ran. Versuch eins gescheitert, einen Zielsprint zu vermeiden! In der letzten Abfahrt vor dem Ziel versuchte ich ziemlich verzweifelt mit einer Bremse und ohne Kontaktlinse das Hinterrad des Vordermannes zu halten. Auf dem letzten Kilometer attaktierte ich jedoch erneut und konnte so einen kleinen Vorsprung ins Ziel retten. Ich erreichte das Ziel als 27-ter in meiner Altersklasse knapp 18 Minuten hinter dem Gesamtsieger und nur 14 Minuten hinter dem Klassensieger.
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